Fast Food

Schnell! Lecker! Ungesund?

Wenn es mal wieder schnell gehen muss, greifen viele Menschen zu Fast Food. Doch wissen wir nicht alle schon lange, dass uns Fast Food übergewichtig macht und der Gesundheit schaden kann?

Warum also zieht es uns immer wieder hin zu Burger, Pommes frites oder zur guten alten Leberkäsesemmel mit Gurkerl und Senf? Ist unsere Gesellschaft schon so schnelllebig geworden, dass wir nicht mal mehr die Zeit für eine vernünftige Ernährung finden?

Leider haben sich die Zeiten wirklich geändert und damit auch unser kompletter Lebensstil. Musste man früher noch hochkalorienhaltiges Essen zu sich nehmen, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen, die durch schwere körperliche Arbeit aufgebraucht wurden, reicht heutzutage bei einem Schreibtischjob schon rund die Hälfte der Menge an Kalorien mehr als aus. Außerdem fehlt immer mehr Menschen die Zeit und Motivation sich ausreichend Gedanken über gesunde Ernährung zu machen. Es muss nur möglichst schnell gehen und gut schmecken.

Somit gewann Fast Food in den letzten Jahren vor allem unter den Berufstätigen mit wenig Zeit zum Kochen immer mehr an Beliebtheit. Wer sich ab und zu mal Fast Food genehmigt, sonst aber auf einen gesunden Lebensstil achtet, fügt seinem Körper keinen Schaden zu. Wer jedoch Stammgast an einer Imbissbude oder in einem Fast-Food-Restaurant ist, setzt sich einer gesundheitlichen Gefährdung aus.

Fast Food hat eine besonders niedrige Nährstoffdichte

Es enthält viele Kalorien, aber nur wenige Mineralstoffe und Vitamine, die der Körper braucht, um richtig funktionieren zu können. Bei zu geringer Aufnahme von diesen Stoffen können Mangelerscheinungen auftreten, die Ursache von brüchigem Haar, Antriebslosigkeit bis hin zu ernsthaften Krankheiten sein können. Es ist quasi unmöglich sich mit Fast Food ausgewogen zu ernähren.

Fast Food macht nicht nachhaltig satt

Es enthält keine oder nur sehr wenige komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die für ein lange andauerndes Sättigungsgefühl verantwortlich sind. Nach dem Verzehr ist man kurze Zeit später schon wieder hungrig. Bald danach knurrt wieder der Magen und will Nachschlag. Nicht nur das viele darin enthaltene Fett macht also dick, sondern auch die fehlende Sättigung, die Lust auf mehr macht.

Fast Food kann krank machen

Ärzte warnen vor der immer dicker werdenden Gesellschaft und den daraus folgenden ernsthaften Erkrankungen. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass der häufige Verzehr von Burger, Currywurst & Co. das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen steigert.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört daher neben der ausreichenden Bewegung auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Man muss dem Körper geben, was er braucht. Es ist sehr wichtig, dass der Körper mit allen Nährstoffen angemessen versorgt ist, um fit zu bleiben. Frische und hochwertige Lebensmittel sollen daher täglich auf dem Speiseplan stehen. Und unter Zeitdruck zu stehen, soll keine Ausrede dafür sein, auf gesundes Essen verzichten zu müssen. Also wie jetzt? Wenig Zeit und sich trotzdem ausgewogen ernähren?

Selbstgemacht ist besser

Mit Fast Food verbindet man vor allem US-Burger-Ketten, Imbiss- oder Dönerbuden, doch im Grunde heißt es nichts anderes als »schnelles Essen« bzw. Essen mit kurzer Zubereitungsdauer.

Dies schließt also prinzipiell nicht aus, dass es auch gesund sein kann. Es kommt in erster Linie auf die Zutaten und Rezepte an. Machen Sie doch Ihr eigenes Fast Food – ausgewogen und schmackhaft!