Ran an den Salat

Natürliche Ernährung

Salate haben auf der kulinarischen Bühne längst eine Hauptrolle erobert. In Sachen Vielfalt und Frische macht ihnen keiner etwas vor. Als leckere Vorspeise, leichte Beilage oder sättigende Hauptmahlzeit – Salat geht immer.

Gesunde Ernährung ist ohne Salate undenkbar. Sie machen sogar einen ganz besonders köstlichen Teil der modernen, ausgewogenen Küche aus: rohes, gegrilltes oder gedämpftes Gemüse, nach Lust und Laune kombiniert z.B. mit Nüssen, Getreide, Hülsenfrüchten, Eiern, Käse, Schinken, Meeresfrüchten, Pilzen und mit einem raffinierten Dressing verfeinert – der Phantasie sind bei der Zusammenstellung keine Grenzen gesetzt.

Wer die Zutaten sorgfältig wählt und richtig behandelt, bekommt eine ordentliche Portion Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe auf den Teller.

Die Devise lautet: Je frischer, je besser. Umso länger die Zutaten nach der Ernte gelagert werden, umso mehr Aroma und Vitamine gehen verloren.

Ideal ist saisonales Gemüse aus dem regionalen Freilandanbau. Lange Transportwege entfallen, es wird zumeist ausgereifter geerntet, ist somit gehaltvoller und kräftiger im Geschmack.

Schön cool bleiben

Bis zur Zubereitung wird Gemüse und Salat am besten direkt nach dem Einkauf unzerkleinert und ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt.

Am wohlsten fühlen sich Salate und Blattgemüse bei 0–2° C und hoher Luftfeuchtigkeit. Kartoffeln, Salatgurken und Karotten vertragen 5–7° C, Tomaten, Paprika, Artischocken und Auberginen halten sich bei 10–12° C am längsten frisch.

Bei Zimmertemperatur welken Salatblätter, Knollen und Gemüse schon innerhalb weniger Stunden.

Mach mich an!

Das Dressing oder die Salatsoße wird zuerst zubereitet. Die klassische Vinaigrette ist am schnellsten angemacht: Essig oder Zitrone, BURGL'S Traubenkernöl Sélection und die BURGL'S Salatwürze – gründlich umrühren und fertig. Mit gehackten Zwiebeln, Kräutern, Zucker, Senf, Creme Frâiche oder Joghurt lässt sie sich ganz einfach variieren.

Einen feinen "Hauch Knoblauch" erhält man durch Einreiben der Schüssel mit einer Knoblauchzehe.

Bei der Blattsalat-Zubereitung gilt: Je schneller, desto besser. Salat sollte so rasch wie möglich unter fließendem Wasser gründlich gereinigt aber nicht gewässert werden. Abgesehen davon, dass die Blätter im Wasser recht schnell schlapp machen, werden nach einiger Zeit ein Teil der Mineralstoffe und wasserlöslichen Vitamine ausgeschwemmt.

Nach dem Waschen am besten mit einer Salatschleuder trocknen – die Salatsoße wird so von den Blättern besser aufgenommen.

Auch beim Schneiden, Hobeln oder Raspeln von Salatgemüse ist Geschwindigkeit Trumpf. Das zerkleinerte Gemüse gleich in die Schüssel mit der Soße geben, so können sich die Zutaten nicht an der Luft verfärben.

Hartes Gemüse wie Kohl, Karotten oder Kartoffeln lässt man etwa 1 Stunde in der vorbereiteten Soße ziehen. Blattsalate werden erst kurz vor dem Servieren dazugemischt, da das Salz der Soße den Blättern Feuchtigkeit entzieht und der Salat zusammenfällt.

Die Salatschüssel nicht zu klein wählen, damit sich die Zutaten bequem und gleichmäßig mit der Marinade mischen lassen.