Hausmannskost

leicht gemacht

Der Begriff »Hausmannskost« war bereits im 16. Jahrhundert gebräuchlich und wird von dem Begriff »hüsman« abgeleitet. Es war üblich, dass der Hausherr beim Essen bevorzugt wurde. Auf seinem Teller landete daher mehr Fleisch, Fett, Speck, Eier, Kartoffeln usw. Schließlich war er für die anstrengenden Arbeiten zuständig und sorgte für den Unterhalt der Familie.

Bodenständig, einfach und deftig

Die Zutaten für die Hausmannskost stammten vorwiegend aus eigenem Anbau und aus der Region und entsprachen den Jahreszeiten. Kartoffeln, Kraut, Wurzelgemüse, würzige und deftige Soßen und nicht selten ein Stück fettes Fleisch waren beliebte Sattmacher. Essensreste wurden nicht weggeworfen, sondern zu einem neuen Gericht verarbeitet. Die Hausmannskost entsprach einer sehr natürlichen Küche. Nach Zucchinispaghetti, Kokosmilch oder »Superfoods« sucht man bei der Hausmannskost vergeblich.

Hausmannskost gesund – es geht!

Sie weckt Erinnerungen an früher, an verheißungsvolle Düfte aus der Küche und an gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie. Die traditionellen Rezepturen sind jedoch für unseren heutigen Alltag nicht mehr zeitgemäß. Gewusst wie – mit kleinen Änderungen der Zutaten lassen sich deftige Mahlzeiten an unseren Energiebedarf anpassen und neu interpretieren. Es entstehen Gerichte, die sämtliche Kriterien einer bewussten und gesunden Ernährung erfüllen: fettreduziert, hohe Eiweißqualität, ballaststoffreich, regional, saisonal, preiswert und wohlschmeckend wie aus Omas Küche. Sogar für manche Diäten können diese abgewandelten Gerichte problemlos serviert werden.

Fett in Maßen 

Angepasst an unseren heutigen Lebensstil sind für einen erwachsenen Menschen je nach Gewicht und Geschlecht etwa 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag ausreichend. Diese Menge wird jedoch mit den Zutaten der traditionellen Hausmannskost weit überschritten. Halten Sie sich daher bei der Menge des verwendeten Öles an die Angaben in unseren Rezepten, so bleiben die Gerichte leicht und bekömmlich. In der traditionellen Hausmannskost wurden eher tierische Fette verwendet. Heute gehen die Empfehlungen für eine gesündere Variante der Hausmannskost dahin, den pflanzlichen Fetten den Vorzug zu geben. Tauschen Sie zum Beispiel tierische Fette (Butterschmalz, Butter) gegen Burgl’s Pflanzenöle aus, sofort steigt der Gesundheitswert einer Speise. 

Eiweiß aus Milchreis & Co

Eiweiße sind wichtige Baustoffe für unsere Muskeln und Organe. Unser Körper braucht sie für die Hormonbildung und für ein gut funktionierendes Immunsystem. Eier, Milchprodukte, Fleisch, Getreide und Hülsenfrüchte zählen zu den hochwertigen Eiweißquellen. Grundsätzlich verwertet unser Körper tierisches Eiweiß besser als pflanzliches, da die Grundbausteine der Eiweiße (Aminosäuren) unserem Körpereiweiß ähnlich sind. Durch geschickte Kombination beider Eiweißquellen wird eine nochmalige Aufwertung der Eiweißqualität erreicht. Und gerade diesen vorteilhaften Effekt findet man in vielen traditionellen Speisen: Milchreis, Kaiserschmarrn, Fleisch-Nudel-Eintopf, Pellkartoffel, Kartoffelgulasch, usw.

Sättigende Kohlenhydrate

Gerichte der Hausmannskost enthalten immer eine kohlenhydratreiche Zutat. Kohlenhydrate zählen gemeinsam mit Eiweißen und Fetten zu den Grundnährstoffen und sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse enthalten. Eine der wichtigsten Funktionen der Kohlenhydrate ist es, unseren Körper mit Energie und Ballaststoffen zu versorgen. Der Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus, senkt das Diabetesrisiko und sorgt für einen gut funktionierenden Stuhlgang. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Ballaststoffe die Darmgesundheit fördern. Mit der Verwendung von Burgl’s Ballaststoff Nudeln können Sie die Vorteile dieses wertvollen Kohlenhydrat-Lieferanten nützen. Und wenn Sie ganz auf zusätzliche Kalorien verzichten möchten, dann nehmen Sie einfach Burgl’s Biosüße statt Zucker für die Süßspeisen.

Hausmannskost neu komponiert

Die Rückbesinnung auf heimische Produkte und auf die regionale Küche liegt wieder im Trend. Es wird verkocht, was die Jahreszeit und die Region, in der man lebt, zu bieten hat. Wer keine Möglichkeit für den Eigenanbau von Kräutern hat, der greift einfach zu einer der Burgl’s Würzmischungen. Gerichte mit Tradition können aber mehr als nur gut schmecken: Sie sind durchaus gesund. Durch geschicktes Austauschen einzelner Zutaten werden die Speisen an den Energie- und Nährstoffbedarf der heutigen Zeit angepasst und neu komponiert. Probieren Sie es aus!

Dieser Text ist von unserer Diaetologin Frau Erna Maylandt, MSc