Natürlich, nachhaltig,

(klima)bewusst ernähren

Das Thema Nachhaltigkeit in unserem Ernährungsverhalten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es geht um eine klimafreundliche Ernährung, bei der auch die »Planetary Health Diet« ins Spiel kommt. Sie hat die Gesundheit des Menschen und die des Planeten im Fokus. 

Kleine Veränderungen, große Wirkung

Wir ALLE sind gefragt! Bereits kleine Veränderungen können dazu beitragen, das Klima zu schonen. Daher sollten wir uns folgende Fragen stellen: Woher kommt mein Essen? Wie werden die Lebensmittel verpackt und transportiert? Wie wirkt sich mein Einkauf auf die Umwelt aus? Wie vermeide ich Verschwendung und was mache ich mit den Speiseresten? 

Grundsätze einer nachhaltigen Ernährung

Die Fachgesellschaften für Ernährung geben Empfehlungen zu einer ausgewogenen Ernährung, die sich in mehreren Punkten mit den Grundsätzen einer nachhaltigen Ernährung decken: z.B. mehr pflanzliche Kost, weniger tierische Lebensmittel, wenig Zucker sowie der Genuss und die Bekömmlichkeit der Speisen. Weiters sind Aspekte wie Saisonalität und Regionalität, Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und fairer Handel zu berücksichtigen. Werden diese Empfehlungen umgesetzt, können damit rund 20% an Treibhausemissionen reduziert werden.

Weniger ist mehr

Nachhaltigkeit beginnt beim Einkauf. Das wichtigste Hilfsmittel dabei ist der Einkaufszettel. Damit fällt es leichter, nur Lebensmittel zu kaufen, die auch gebraucht werden und das in passenden Mengen. Impulskäufe werden minimiert und am Ende landen weniger verdorbene oder übrig gebliebene Lebensmittel im Müll. Und es sind nicht immer nur die »Anderen«, die zur Verschwendung von Lebensmitteln und zur unnötigen Nutzung von Verpackungsmaterialien beitragen. Verantwortungsvolles Handeln betrifft jede einzelne Person. 

Das Gute liegt so nah

Die meisten Gemüse- und Obstsorten sind das ganze Jahr erhältlich, in der Hauptsaison sind sie jedoch meist deutlich günstiger und vor allem nährstoffreicher. Achten Sie also darauf, was gerade in der Region geerntet wird. Stammen die Erzeugnisse auch noch vom Landwirt um die Ecke, so können nicht nur Treibhausemissionen eingespart werden, sondern auch bares Geld. Das gilt auch oft für Bio-Produkte.

Beim Einkauf von Würzmischungen, Teemischungen, Suppen, feinen Ölen usw. können Sie ebenfalls nachhaltig handeln. Egal, ob Sie für die Familie kochen, ob Sie sich zum Genießer oder Kenner zählen, ob Sie eine kalorienarme oder vegane Küche bevorzugen oder bereits Meisterkoch sind – bei Burgl’s finden Sie ein umfangreiches Sortiment von höchster Qualität.

Haltbarkeit von Lebensmitteln

Viele Lebensmittel sind meist auch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch uneingeschränkt genießbar. Denn, »mindestens haltbar bis ...« sagt nur aus, bis wann der Hersteller die Qualität garantiert. Prüfen Sie selbst mit Ihren Sinnen, ob das Produkt noch gut ist. Lebensmittel, die nur noch kurz haltbar sind, werden häufig günstiger angeboten. Mit dem Kauf dieser Produkte verhindern Sie, dass kostbare Nahrung einfach weggeworfen wird. 

Nichts bleibt übrig

In der Küche gibt es viele kreative Ideen, um vermeintliche Küchenabfälle sinnvoll einzusetzen. Up-Cycling nennt man es, was bedeutet, Dinge wieder- bzw. weiterzuverwenden und sie dabei aufzuwerten. 

Übrig gebliebenes Gemüse in einem Auflauf, älteres Gebäck verarbeitet zu Croûtons, Nudelreste in einen Salat verpackt – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und falls die Portion einmal etwas kleiner ausfällt, dann servieren Sie doch einen Teller Burgl’s Suppe zur Vorspeise. Schauen Sie auf der Homepage von Burgl’s nach, Sie werden überrascht sein, wie vielfältig das Angebot ist.

Viele pflanzliche Abfälle sind grundsätzlich vermeidbar, denn bei manchen Obst- oder Gemüsearten kann gänzlich auf das Schälen verzichtet werden. Sie essen dann auch die wertvollen Inhaltsstoffe mit, die in und unter den Schalen liegen. 

Jeder kann mitmachen!

Wer sich nachhaltig ernähren möchte und dabei Umwelt, Mensch und Tier zu respektieren weiß, der muss nicht auf Genuss und guten Geschmack verzichten. Mit einem abwechslungsreichen Speiseplan und neuen Rezepten aus regional, saisonal und fair produzierten Lebensmitteln tun Sie sich und der Erde etwas Gutes.


Wie nachhaltig ist Burgl’s?

90% aller Rohstoffe für die Suppen, Soßen und Würzmischungen, kommen aus dem Europäischen Raum – das garantiert kurze Transportwege.

Ihr Paket wird mit der Post CO² neutral zugestellt.

Wir verwenden auch einseitig bedrucktes Papier noch einmal.

Unsere Verkaufsverpackungen werden durch Sekundärrohstoffe – z.B. Papierfasern, Glasscherben oder Kunststoffgranulate – gewonnen. Damit kann der Einsatz von CO²-lastigen Primärrohstoffen wie Erdöl eingespart werden.

Das Füllmaterial ist aus Maisstärke und kann in den Kompost. Es löst sich auch im Wasser komplett auf.

Der Versandkarton ist im Altpapier gut aufgehoben.

Wir versuchen natürlich auch in Zukunft, Burgl’s noch mehr auf die »grüne Schiene« zu bringen.

Dieser Artikel ist von unserer Dieatologin Frau Erna Maylandt, MSc.


Zitronenschalenöl

Zutaten

• 2 Bio-Zitronen • 500 ml Burgl’s Hanföl

Zubereitung 

Bio-Zitronen gut waschen und schälen. Schalen in dünne Streifen schneiden und in ein Glas mit größerer Öffnung geben. Mit Burgl’s Hanföl aufgießen, verschließen und mind. 2 Wochen stehen lassen, täglich kurz schütteln. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. 

Tipp: Die Schalen nicht wegwerfen, sondern klein geschnitten im Salat oder in einem Müsli weiterverwenden.